Woran liegt es, dass immer mehr Menschen an Krebs erkranken, zunehmend auch jüngere Menschen? Ist das wirklich nur Schicksal oder können wir auch selbst etwas dazu beitragen, gesund zu bleiben? Ich habe sehr viel darüber gelesen, recherchiert, nachgedacht und auch einige Seminare besucht. Wir leben derzeit in einer Welt, die es uns nicht einfach macht, gesund zu leben. Umweltgifte, Pestizide, Elektrosmog, Nahrungsmittelgifte, Dauerstress, falsches Denken und eine gewisse „Gottlosigkeit“ sind ständig präsent. Das tägliche Hamsterrad ist kaum zu besiegen. Wie kann ich das ändern? Nach reifen Überlegungen bin ich persönlich zu der Erkenntnis gekommen, dass alle guten Änderungen im Lebensstil nur dann Erfolg haben, wenn das innere Mindset stimmt. Dabei finde ich es immer wichtiger, dass der feste Glaube an die Schöpfung, Mutter Natur und an mich selbst die beste Waffe zur Gesunderhaltung ist. Der Weg dahin ist ein Prozess, mit dem sich jeder selbst auseinandersetzen sollte. Wenn ich in mir gefestigt bin und tief im Vertrauen, dann habe ich ein starkes Schwert in der Hand. Intuition und Bauchgefühl sind bei vielen Menschen völlig abhanden gekommen. Dafür regiert die Angst. Sie ist nach meiner Auffassung das schwerste Hindernis, das es zu überwinden gilt. Ohne Angst kann Energie frei fliessen und Blockaden lösen sich auf. Dass das nicht einfach ist, habe ich schon oft selbst erfahren dürfen, doch alleine das Bewusstsein, dass Angst dabei eine große Rolle spielt, ist schon der erste Meilenstein in Richtung Gesundung. Ich meine damit nicht nur die Angst vor Arbeitsplatzverlust, Wohnungsverlust, Partnerverlust usw., sondern die Urangst, die in jedem von uns steckt. Die Angst vor dem Leben und die Angst vor dem Tod. Über diese Themen wird nur selten gesprochen, aber ich finde sie sehr wichtig. Wenn man sich mit seiner „Endlichkeit“ auseinandersetzt und sich auch seiner Einzigartigkeit als Mensch bewusst wird, verliert die Angst ihre Macht. Und dann können auch alle anderen Versuche gelingen, damit sich unsere Zellen wieder „artgerecht“ teilen.
Die halbe Welt hat Krebs